zurück

Der Raub der Sabinerinnen v. Franz & Paul Schönthan
oder: eine Liebeserklärung an das Theater

Autoren kommen bekanntlich in den Himmel, weil sie ihre Sünden hier schon abgebüßt haben. Vielleicht geschieht das dermaleinst auch dem Gymnasial-Professor Martin Gollwitz, der, von finanziellen Sorgen geplagt, seine Römertragödie, die er in Studentenzeiten verfasst - oder sagen wir lieber -  verbrochen hat, vom  Wandertheater “Direktion” Emanuel Striese aufführen lässt. Aber alles läuft anders als geplant und der Professor findet sich innerhalb kürzester Zeit inmitten eines Chaos wieder und die Aufführung droht zu einer Blamage zu werden...

Das Tollhaus-Theater zeigt “Den Raub der Sabinerinnen” in der von Curt Goetz überarbeiteten Fassung. Dieser geniale Autor versuchte erfolgreich die Dialoge dieses klassischen Schwankes etwas zu entstauben und aus dem Paradestück für Striese so etwas wie eine Familienkomödie zu machen, in der das Lampenfieber des Professors die Hauptrolle spielt.

 

Mitwirkende:

Martin Gollwitz Herbert Rettinger
Frederike, seine Frau Elisabeth Lippert
Paula, beider Tochter Evi Müller
Dr. Leopold Neumeister Robert Koch
Marianne, seine Frau, geb. Gollwitz Claudia Bannwitz
Karl Groß, Weinhändler Mike Müller
Emil Groß, dessen Sohn Thomas Orschler
Emanuel Strieße, Theaterdirektor Günter Thünemann
Luise, seine Frau Silvia Zang
Rosa, Dienstmädchen bei Gollwitz Perihan Cakmak
Meissner, Schuldiener Daniel Schlett
Die Kinder Anna-Lena Zang, Mona Arnold, Nadine Zang, Tilmann Thünemann, Mathis Thünemann
   
Regie: Jakob Flörchinger
Bühnenbau Thomas Orschler, Günter Thünemann, Robert Koch, Heiko Rosenberger
Technik Rainer Groß
Souffleuse Teresa Bahmer
Musikalische Einspielungen Heiko Rosenberger
Kasse Kathrin Harth