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Autoren kommen bekanntlich in den Himmel, weil sie ihre Sünden hier schon
abgebüßt haben. Vielleicht geschieht das dermaleinst auch dem
Gymnasial-Professor Martin Gollwitz, der, von finanziellen Sorgen geplagt, seine
Römertragödie, die er in Studentenzeiten verfasst - oder sagen wir lieber -
verbrochen hat, vom Wandertheater “Direktion” Emanuel Striese aufführen
lässt. Aber alles läuft anders als geplant und der Professor findet sich
innerhalb kürzester Zeit inmitten eines Chaos wieder und die Aufführung
droht zu einer Blamage zu werden...
Das
Tollhaus-Theater zeigt “Den Raub der Sabinerinnen” in der von Curt Goetz
überarbeiteten Fassung. Dieser geniale Autor versuchte erfolgreich die Dialoge
dieses klassischen Schwankes etwas zu entstauben und aus dem Paradestück für
Striese so etwas wie eine Familienkomödie zu machen, in der das Lampenfieber des
Professors die Hauptrolle spielt. |