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Konfusionen v. Alan Ayckbourn

Fünf kleine Theaterstücke an einem Abend, die auf den ersten Blick nur wenig miteinander zu tun haben. Fünf Alltagssituationen, in denen ganz normale Typen aufeinander treffen. Man kann über die frustrierte Hausfrau schmunzeln, die unerwartet Besuch von ihren glücklich verheirateten Nachbarn bekommt. Ein allzu idealistischer Pfadfinder dem Hörner aufgesetzt werden, findet vielleicht unser Mitleid. Man schüttelt den Kopf über zwei Ehepaare, die in einem Restaurant ihre Krisen öffentlich diskutieren. Von dem Mittdreißiger, der in einer Bar junge Frauen anbaggert, mag man sich abgestoßen fühlen. Und wie immer, wenn alles ganz normal aussieht, kippt die Sache irgendwann und gerät außer Kontrolle. Wenn man aber mitten im Gelächter über die allzu schrägen Momentaufnahmen plötzlich merkt, dass man das alles doch irgendwo her kennt, ist man genauso konfus wie die fünf verlorenen Gestalten, die im letzten Stück im Park sitzen und sich nichts zu sagen haben, obwohl sie’s gerne täten.

 

Mitwirkende: